Feature

TropPaed 2022 - 12. Intensivkurs Tropenpädiatrie und Globale Kindergesundheit

Der fünftägige Intensivkurs über Tropenpädiatrie und Globale Kindergesundheit findet seit 2010 jährlich statt, wird kontinuierlich weiterentwickelt und adressiert die wichtigsten medizinischen, interkulturellen, politischen und infrastrukturellen Herausforderungen der globalen Pädiatrie.

Datum

22.-27. Mai 2022

 

Ort

Schloß Rauischholzhausen

Info

Maximale Teilnehmerzahl: 50
Kurssprache: Englisch

Willkommen

Nach Pandemie-bedingtem Ausfall des Kurses im Jahr 2021 freuen wir uns Sie 2022 wieder in Rauischholzhausen begrüßen zu dürfen!

Die Anmeldung wird in Kürze freigeschaltet. Des Weiteren ermutigen wir Sie zum Abbonement unseres Newsletters, über den Sie aktuelle Informationen zur weiteren Planung erhalten.

Wir möchten Ihnen 2022 wieder ein abwechslungsreiches Programm aus Vorlesungen, praktischen Kleingruppenarbeiten und klinisch orientierten Seminaren anbieten. Darüber hinaus soll es viel Zeit geben für internationalen Austausch von Plänen und Erfahrungen.

Im Verlauf unserer Planung werden Sie auf dieser Seite kontinuierlich mehr Details zum Stundenplan und den Vortragenden erfahren.

Vorläufiges Programm

Hier finden Sie die vorläufigen Themenkomplexe des Kurses. An manchen Tagen werden zusätzlich Fallbespiele der internationalen Gäste präsentiert sowie ein Abendprogramm stattfinden.

  • Registrierung und Vorstellungsrunde.
  • Einführung in die Globale Kindergesundheit
  • WHO Programme und internationale Kollaborationen
  • Internationale Kommunikation
  • Herausforderungen im Aufbau einer Kinderstation (aus ärztlicher und pflegerischer Sicht)
  • Beiträge aus an die Pädiatrie angrenzenden Gebieten (z. B. Onkologie, Dermatologie, Chirurgie)
  • Psychosoziale Aspekte der Kinderheilkunde

  • Einführung in den Themenkomplex des kritisch kranken Kindes im Ressourcen-limitierten Setting
  • Praktische Kleingruppenarbeiten zum Themekomplex “das kritisch kranke Kind” – z. B. anhand der Krankheitsbilder Malaria, neurologische und respiratorische Notfälle, Mangelernährung, Schock und ETAT
  • Wissenschaftliches Arbeiten und Datensammlung

  • Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Neonatologie
  • Praktische Übungen zur Durchführung diverser Interventionen im Ressourcen-limitierten Setting (z. B. invasive Techniken, KMC, bCPAP, stationäre und ambulante Neonatologie)
  • Einführung in die großen Themenkomplexe HIV/AIDS, Mangelernährung und Tuberkulose
  • Arbeiten im Ausland – wie geht das?

  • Praktisch-klinische Kleingruppenarbeiten zu den Themenkomplexen HIV/AIDS, Mangelernährung und Tuberkulose
  • Beiträge aus an die Pädiatrie angrenzenden Fachbereichen (z. B. Chirurgie, Dermatologie, Onkologie, Familienmedizin, …)
  • Gesundheitssysteme in Krisengebieten
  • Rollenbilder von ausreisenden Pädiatern im Ausland

  • Labortechnologie im Ressourcen-limitierten Setting
  • Antibiotic Stewardship
  • Interessantes aus der Tropenmedizin
  • Feedbackrunde, Test und Abreise

Kursbeitrag und Anmeldung

Der Preis beinhaltet Kursteilnahme, Unterkunft, Mahlzeiten und Kaffeepausen für 5 Tage sowie Kursmaterialien. Nicht enthalten sind alkoholische Getränke und Getränke außerhalb der zu den Mahlzeiten und Kaffeepausen gereichten sowie Transport.

Stipendien für Kollegen aus Ländern mit limitierten Resourcen werden vergeben. Hierfür bitten wir um Einsendung eines Motivationsschreibens inkl. Lebenslauf. Weitere Details hierzu finden Sie beim Unterpunkt “Förderung internationaler Kollegen“. Einsendeschluss: Im Juli des Vorjahres. Genaues Datum wird noch bekannt gegeben.

Momentan noch keine Anmeldung möglich

Regulärer Preis Nichtmitglieder

ab ......
TBA

Regulärer Preis Nichtmitglieder

Early Bird bis .....
TBA

Mitglieder-Preis GTP/ESPID

ab ....
TBA

Mitglieder-Preis GTP/ESPID

Early Bird bis .....
TBA
Schloss Rauischholzhausen

Veranstaltungsort

Der Kurs fand bislang auf Schloss Rauischholzhausen, der Tagungs- und Fortbildungsstätte der Universität Gießen, statt. Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit einen historischen und wunderschönen Ort für unseren Kurs nutzen zu können, der zudem noch die Möglichkeit alle an einem Ort unterzubringen sowie einen sehr fairen finanziellen Rahmen bietet. Die vielseitige Raumauswahl wird unserem Anspruch von Vorträge in Kombination mit Kleingruppenarbeit gerecht. Den Kurs 2016 dort erstmalig auszurichten hat sich als voller Erfolg bewiesen. In Zukunft sind Renovierungsarbeiten im Schloß geplant, sodass wir ggf. auf einen alternativen Ort werden ausweichen müssen, der ähnliche Voraussetzungen erfüllen soll.

Schloßpark 1, 35085 Ebsdorfergrund

39. GTP Jahrestagung 2021 - Globale Kindergesundheit in Pandemiezeiten

Datum

5.6.2021  9:00
bis
6.6.2021  12:00 CET

 

Ort

Online Tagung über Zoom®

 

Ausrichter

Prof. Dr. C. Krüger
Dr. B. Kretzschmar

5.-6. Juni 2021          

Online Tagung über Zoom®

Leitthema: “Globale Kindergesundheit in Pandemiezeiten“


Grußwort

Sehr geehrte, liebe Kolleginnen und Kollegen, Studierende und Mitarbeitende im Gesund-heitswesen!

Zu unserer 39. Jahrestagung möchten wir Sie, dieses Jahr leider unter Pandemiebedingungen, sehr herzlich einladen.

Unter dem Leitthema „Globale Kindergesundheit in Pandemiezeiten“ wird die Tagung vom 05.-06. Juni 2021 ausschließlich virtuell stattfinden. Wir wollen uns mit den verschiedenen, nicht nur gesundheitlichen Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie und anderen Risiken/ Determinanten auf die Kindergesundheit besonders in ressourcenarmen Ländern beschäftigen und diskutieren, welche Interventionen es den Kindern, Jugendlichen und ihren Familien weltweit ermöglichen, bestmöglich mit den Implikationen dieser Pandemie umzugehen. Dabei wird auch die Frage im Raum stehen müssen, welchen Beitrag die wohlhabenden Nationen, die ebenso von der Pandemie betroffen sind, leisten können und sollten.

Neben Workshops am Sonntagvormittag haben wir spannende Impulsvorträge von namhaften Rednerinnen und Rednern und freie Beiträge in Form von kurzen Vorträgen für Sie am Sonnabend geplant. Aufgrund der Pandemie-Situation mussten wir leider von einer Präsenzveranstaltung absehen. Dennoch konnten wir Referenten/innen aus Deutschland, dem europäischen und außereuropäischen Ausland für unser Online-Programm gewinnen.

Die Mitgliederversammlung muss dieses Mal ebenfalls virtuell stattfinden. Details werden dazu an alle Mitglieder rechtzeitig verschickt.

Das gemeinsame Feiern und den geselligen Austausch, sonst fester Bestandteil unserer Jahrestagung, müssen wir leider auf das kommende Jahr verschieben.

Wegen des virtuellen Veranstaltungsmodus erheben wir dieses Jahr einen Einheitspreis von 20,00 EUR.

Wir freuen uns dennoch sehr auf Ihre virtuelle Teilnahme und auf angeregte, gerne auch kontroverse Diskussionen.

Herzlich willkommen!

Ihre

Carsten Krüger  Benno Kretzschmar


Tagungsprogramm

Zeiten sind als CET angegeben.

Letzte Aktualisierung: 03.06.2021

Freitag  17:00 - 20:00

Virtuelle Vorstandssitzung

 

Samstag  9:00 - 20:00

09:00-09:10     Begrüßung (C. Krüger, B. Kretzschmar)

09:10-10:30     Eröffnungsvortrag (Vorsitz: C. Krüger)
COVID-19 and its impact on children and women in LMICs – policy and ethical considerations (M. Knipper, Gießen)

10:00-11:30     Session 1 (Vorsitz: M. Krawinkel)
Globale Programme für Kinder in COVID-19 Zeiten
– Der Einfluss der Pandemie auf die Versorgung von Kindern in der humanitären Hilfe (M. Tamannai, MSF Berlin)
– Nachhaltige Ernährungssicherung und die Verbesserung der Gesundheit in ländlichen Gebieten: Die Nutrition Smart CommUNITIES (S. Welte, Welthungerhilfe Berlin)
– Essential emergency and critical care in the context of the SARS-CoV2 pandemic (Hans-Jörg Lang, ALIMA & UWH)

11:30-12:00     Pause

12:00-13:30     Session 2 (Vorsitz: R. Weigel)
COVID-19 / Vermischtes
– Effect of the COVID-19 pandemic response on intrapartum care, stillbirth, and neonatal mortality outcomes in Nepal (M. Målqvist, Schweden)
– Vorstellung des „Child Growth Monitor“ (M. Pohl, Welthungerhilfe Berlin)
– Evaluation of an Emergency Triage Assessment and Treatment (ETAT+) training in Madagascar – preliminary findings (M. Galatsch, Witten)

13:30-14:00     Pause

14:00-15:30     Session 3 (Vorsitz: C. Herr)
Forschung und Projekte in Globaler Kindergesundheit
5 Kurzvorträge á 10+5 Minuten aus eingereichten Abstracts
– Heuschen A-K, Müller O.: Public health relevant consequences of the COVID-19 pandemic on the malaria burden in sub-Sahara Africa / Heidelberg
– Langha L, Weigel R.: What are the Menstrual Experiences of Schoolgirls and Students in Uganda? A Narrative Literature Review / Witten
– Leusmann A et al.: Evaluation of the Pediatric Emergency Course and Advanced Skills Training (PEAST) in Sierra Leone – A State of Knowledge Analysis Pre and Post Course / Witten
– Schmidt-Troschke H-M et al.: “Zines” as a new health education medium for children: a narrative literature review / Witten
– Heinrich A, Krüger C.: Das nationale Impfprogramm in Tansania: strukturelle Voraussetzungen und Optimierungspotenziale / Witten

– Ankündigungen der GTP

15:30-16:00     Pause

16:00-17:00     Session 4 (Vorsitz: I. Schmidt)
Freie Themen sowie Impfungen und Ernährung in Pandemiezeiten
– Experience of Implementation of Gastrochisis Treatment Protocol in Tanzania (Z. Bokhary. Muhimbili National Hospital, Dar es Salaam, Tanzania)
– Probleme in der Corona-Pandemie aus Sicht der Pflege (I. Schmidt, Hamminkeln)

17:10-20:00     GTP Mitgliederversammlung (Vorsitz: C. Krüger)
– Wahl des neuen Vorstandes
– Satzungsänderung
– Verabschiedung durch neuen Vorstand mit Ausblick auf Jahrestagung 2022 und TropPaed 2022

 

Sonntag  9:00 - 12:00

Parallele Workshops

Bitte tragen Sie sich bei Anmeldung für einen Workshop ein. Nachträgliche Anmeldungen sind über gtp2021(a)globalchildhealth.de möglich.

COVID-19: First hand experiences from Brazil and Kenya

ETAT+ Training

ETAT+ (Emergency Triage Assessment and Treatment) ist eine strukturierte und effektive Intervention, die speziell für den Einsatz in primären Gesundheitseinrichtungen mit limitierten Ressourcen in Afrika und Asien entwickelt wurde. In Settings, in denen die Mortalität stationärer Patienten hoch ist und die meisten pädiatrischen Patient*innen innerhalb der ersten 24h nach stationärer Aufnahme versterben, führt die Implementierung von ETAT als Grundpfeiler des Erstkontakts mit Patient*innen zur Reduktion der Mortalität im stationären Bereich.

Mit Hilfe von ETAT werden bei Kindern akut lebensbedrohliche Situationen erkannt wie z. B. schwere Atembeschwerden, Schock, schwere Beeinträchtigungen des Bewusstseins und schwere Dehydratation. Auf strukturierte und leicht verständliche Weise bietet ETAT ein Konzept zur Erkennung und Behandlung an.

In unserem Workshop werden wir uns mit den Hintergründen der Kindersterblichkeit innerhalb von Krankenhäusern beschäftigen, die Elemente von ETAT kennenlernen und ein Erstassessment durchgehen. Es gibt Gelegenheit zu Fragen und Diskussionen mit den Referent*innen; sie sind ETAT-Instruktor*innen und haben ETAT bereits in resourcen-limitierten Settings angewandt oder implementiert.

Vorkenntnisse oder eine Mitgliedschaft bei der AG sind nicht nötig; alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Einführungsvortrag von Prof. Niessen gefolgt von Diskussionen, Kleingruppenarbeit und Zielformulierung sowie Ressourcensammlung für die GTP sowie die Workshop-Teilnehmer.

Fällt leider aus

Call for abstracts verlängert!

Einsendefrist: abgelaufen

Wir freuen uns auf Ihre spannenden Beiträge zum Tagungsthema und zum Oberthema „Globale Kinder- und Jugendgesundheit“. Berichten Sie uns von Ihren wissenschaftlichen oder klinischen Projekten oder interessanten Fragestellungen.

Die Teilnahme ist für eingeladene Vortragende und die Erstautoren angenommener Abstracts kostenlos.

Abstract-Kriterien: Deutsch oder Englisch (vorzugsweise Englisch); max. 3000 Zeichen inkl. Leerzeichen; Gliederung in die Bereiche: Fragestellung / Projektbeschreibung, Methodik, Ergebnisse, Diskussion und Schlussfolgerung.

Abstracteinreichung unter gtp2021(a)globalchildhealth.de

Aufgrund der besonderen Umstände werden wir die Abstracts leider nur online auf der Webseite der GTP publizieren können. Wir bitten um Ihr Verständnis.


Tagungsort

Auf Grund der aktuellen Pandemielage findet die Jahrestagung virtuell auf der Plattform Zoom® statt. Den Teilnahmelink erhalten Sie nach Anmeldung und Bezahlung.


Anmeldung

Die Anmeldung ist bis inkl. 3.6.2021 möglich!

Teilnahmegebühren für alle TeilnehmerInnen 20,- Euro.
Teilnahme für eingeladene Referenten, AutorInnen angenommener Abstracts, KollegInnen aus ressourcenlimitierten Ländern und StudentInnen kostenlos.

 

Stornierungsrichtlinien:

  • Bis inkl. 6.5.2021: Komplette Rückerstattung der Teilnahmegebühren
  • Bis inkl. 20.5.2021: 50% der Teilnahmegebühr sind zu entrichten
  • Ab 21.5.2021: 100% der Teilnahmegebühr sind zu entrichten

Technische Vorraussetzungen zur Teilnahme

Alle angemeldeten TeilnehmerInnen erhalten nach Bezahlung der Teilnahmegebühr einen personalisierten Zugangslink für die ZOOM®-Plattform. Damit können Sie sich einwählen.

 

Zertifizierung

Fortbildungspunkte (CME) werden bei der Ärztekammer Hessen beantragt.

 

Erklärung zu Interessenskonflikten und Sponsoring

Die Inhalte dieser Veranstaltung werden produkt- und dienstleistungsneutral gestaltet. Wir bestätigen, dass die wissenschaftliche Leitung und die Referenten potenzielle Interessenkonflikte gegenüber den Teilnehmern offenlegen. Es besteht kein Sponsoring der Veranstaltung.

Anmeldung zur Tagung

Kontaktinformationen

Allgemeine Anfragen und Kommentare (nicht für Anmeldungen):
gtp2021@globalchildhealth.de

Anmeldung zur Tagung:
https://globalchildhealth.de/anmeldung-zur-gtp-jahrestagung-2021/

Bankverbindung:
Gesellschaft für Tropenpädiatrie und
Internationale Kindergesundheit (GTP) e. V.
Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf
IBAN: DE 95 4126 2501 1102 1632 03
BIC: GENODEM1AHL

Abstract Einreichung (Deadline 30.04.21) an:
gtp2021(a)globalchildhealth.de
(Abstractkriterien siehe oben)


Copyright

Titelbild: Viktoria Schools, Mwanza, Tanzania


Friede-Springer-Stiftungsprofessur für Globale Kindergesundheit

Die Friede Springer Stiftungsprofessur

ist die erste deutsche

Professur für Globale Kindergesundheit

und ist seit Oktober 2017 an der

Universität Witten/Herdecke (UW/H)

zu finden

 

Von links nach rechts: Prof. Ralf Weigel, Christiane Boos, Dr. Farzana Yasmin, Michael Galatsch

 

Mit ihren Partnern im In- und Ausland erarbeitet das Team der Stiftungsprofessur Forschungsprojekte und engagiert sich vielfältig in der Aus-, Fort- und Weiterbildung in globaler Kindergesundheit:

  • Global Health Track und interkulturelle Vorbereitung für Auslandsaufenthalte als Teil des Modellstudiengangs Medizin an der UW/H
  • Weiterbildung für Studierende aller Gesundheitsberufe (Summerschool)
  • Module im Rahmen des Masters Studiengangs International Health als Partner des Netzwerkes für Bildung in internationaler Gesundheit (tropEd)
  • Weiterbildung für Facharztkandidaten der Kinder- und Jugendmedizin in Zusammenarbeit mit der Else Kröner- Fresenius- Stiftung, der Ärztekammer Westfalen-Lippe und dem College of Medicine in Blantyre/Malawi

Detaillierte Informationen zu den Projekten und Angeboten der Professur finden Sie hier


AG Studenten und junge Ärzte: Workshop bei der 38. GTP Jahrestagung

Bericht zum Workshop der AG Studenten und junge Ärzte

38. GTP Jahrestagung, Berlin 2020
“Gender Aspects of Global Child Health”

Der diesjährige Studentenworkshop der GTP-Jahrestagung hat interessierten Medizinstudierenden und jungen ÄrztInnen das Konzept von „Emergency Triage Assessment and Treatment“-Kursen (kurz: ETAT+) vorgestellt: hierbei handelt es sich um speziell für den Einsatz in Low-Resource-Settings entwickelte klinische Leitlinien/Strategien für häufige pädiatrische Leitsymptome bzw. Krankheitsbilder, die unbehandelt mit einer hohen Mortalität einhergehen.

Die TeilnehmerInnen kamen in den Genuss eines ETAT+-Schnupperkurses mit Themen wie z.B. Neugeborenen-Reanimation, Trauma oder Verbrühung/Verbrennung. Nachdem die wichtigsten theoretischen Grundlagen in Form von Kurzvorträgen durch die „AG Studierende und junge ÄrztInnen“ vermittelt wurden, folgte ein praktischer Teil, bei dem das Vorgehen konkret an nachgestellten Fallbeispielen in Kleingruppen und mit tatkräftiger Unterstützung durch ETAT+-DozentInnen geübt wurde.

Ein gelungener Auftakt in die GTP-Jahrestagung für die OrganisatorInnen und TeilnehmerInnen!

Erfahrungsbericht von Karolina Friedrichsen, einer teilnehmenden Studentin:

 

Die Konferenz fing für mich mit dem Studenten Workshop an. Ich setzte mich ins Publikum und wusste nicht, was mich dort erwartet. Zu der Zeit befand ich mich im zweiten Fachsemester und nahm somit an meiner ersten Konferenz teil. Ich fühlte mich dementsprechend unsicher und wusste, dass mein junges Alter sehr auffällig war, da ich dort von erfahrenen ÄrztInnen und AktivistInnen aus unterschiedlichen Ländern umzingelt war.

 

StudentInnen und junge ÄrztInnen präsentierten unterschiedliche Aspekte des „Emergency Triage, Assessment and Treatment (ETAT+)“. In meiner Unerfahrenheit hatte ich noch nie etwas von ETAT gehört, geschweige denn es selbst angewendet. Es wurde erklärt was ETAT bedeutet, wann es einsetzbar ist und wie man es lernt.

 

Nach dem theoretischen Teil, fing nun der praktische Teil des Workshops an. Wir lernten „hands-on“ wie ETAT in kleinem Ausmaß angewendet wird. In meiner ersten Gruppe, mussten wir ein nicht mehr atmendes Kind versorgen. Zwei Ärzte spielten uns die Situation vor und erklärten die wichtigsten Aspekte. Dann waren wir an der Reihe, Freiwillige vor. Bei dieser Station fühlte ich mich trotz Anleitung nicht sicher genug, um mit anzupacken. Ich schaute also zu und nahm mir vor, bei der nächsten Simulation mitzumachen. Nach 15 Minuten war die Zeit um und es ging weiter zum zweiten Fall.

 

„Ein Kind ist in ein Feuer gefallen und der Vater trägt es in seinen Armen in deine improvisierte Notaufnahme“ war hier das Setting. Nachdem die StationsleiterIn einmal vorzeigte wie man im Idealfall reagiert, durften wir das „Kind“ versorgen. Ich stellte mich mit meiner Kommilitonin an den Tisch auf dem die Puppe lag. Ich spürte zwar eine gewisse Aufregung, wusste jedoch, dass wir von anderen Menschen umgeben waren, für die diese Erfahrung auch neu war. Die erfahrenen ÄrztInnen und StudentInnen sahen uns zu, sagten laut in die Runde wie die Handgriffe besser auszuführen waren und gaben uns Tipps. Manche hatten so eine Situation schon selber erlebt und teilten ihre Erlebnisse. In dem Moment schätze ich es sehr, von deren Erfahrung und Geschichten lernen zu dürfen. Die Zeit war um und wir durften, nach einer kurzen Rückmeldung der StationsleiterIn, zurück in unsere Gruppe.

 

Nach dieser ersten Erfahrung mit der Studenten AG, war ich sehr begeistert von der positiven und ergreifenden Art, auf die das Thema vorgestellt wurde und wie StudentInnen angesprochen wurden. Es handelte sich um meinen ersten Kongress und trotzdem fühlte ich mich im Workshop gut aufgehoben. Ich konnte nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich sehr viel von anderen lernen und mich außerdem mit anderen StudentInnen, welche sich in einer ähnlichen Situation befanden, austauschen.

Pädiatrische ETAT+ Kurse 2021

Kurs 09.-11. Juli 2021 in Dresden

Für diesen Kurs besteht bereits eine Warteliste! Anmeldungen für die Warteliste sind möglich.

 

Kurs 22.-24. Oktober 2021 in Hamburg

Für diesen Kurs besteht bereits eine Warteliste! Anmeldungen für die Warteliste sind möglich.

 

Überblick

  • Zielgruppe: Ärzte und Pflegekräfte mit Arbeitserfahrung, die sich auf einen Auslandseinsatz in LMIC vorbereiten
  • Kurssprache: Englisch
  • Kursveranstalter: AG ETAT der GTP
  • Ort: Kinderkrankenhaus Wilhelmstift Hamburg (Mai, Oktober), Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden (Juli)
  • Kursgebühren: Ärzte 300€, Pflegekräfte 150€
  • Flyer mit weiteren Informationen
  • Anmeldung

Das Konzept  ETAT

ETAT+ (Emergency Triage Assessment and Treatment) ist eine strukturierte und nachgewiesenermaßen effektive Intervention, die speziell für den Einsatz in primären Gesundheitseinrichtungen mit limitierten Ressourcen in Ostafrika und Asien entwickelt wurde. Mit Hilfe dieser Maßnahmen werden die ärmsten und vulnerabelsten Kinder in ländlichen Regionen erreicht.

ETAT Richtlinien sind darauf ausgelegt sich mit häufig vorkommenden pädiatrischen Fragestellungen innerhalb von Gesundheitseinrichtungen im ressourcen-limitierten Setting auseinanderzusetzen, wo

  • die Mortalität stationärer Patienten hoch ist.
  • die meisten Patienten innerhalb der ersten 24h nach stationärer Aufnahme versterben.

Häufige Hürden in solche einem Setting sind: unzureichende medizinische Versorgung, mangelde Kompetenzen, insbesondere in der Erstversorgung, keine oder wenige schriftlich festgehaltene Behandlungsprotokolle, Verzögerungen im Behandlungsbegin. Die ETAT Richtlinien wurden von der WHO entwickelt und stellen eine angepasste Form der Advanced Paediatric Life Support (APLS) Richtlinien dar, welche in Industrienationen standardmäßig verwendet werden. Mit Hilfe von ETAT werden bei Kindern akut lebensbedrohliche Situationen erkannt, die besonders häufig in resourcen-limierten Gebieten auftreten, wie z. B. Atemwegsobstruktionen und andere akute infektionsbedingte Atembeschwerden, Schock, schwere Beeinträchtigungen des Bewusstseins (z.B. Koma oder Convulsionen) und schwere Dehydratation. Auf strukturierte und leicht verständliche Weise bietet ETAT ein Konzept zur Erkennung und Behandlung an.

Die ETAT Richtlinien wurden in Malawi entwickelt und klinisch in verschiedenen Ländern, wie z. B. Angola, Brasilien, Kambodscha, Indonesien, Kenia and dem Niger getested.

In vielen Gebieten ist ETAT ein Grundpfeiler des Erstkontakts mit Patienten.

 

Der pädiatrische ETAT+ Kurs

Innerhalb der GTP entstand die AG ETAT auf Initiative dreier Absolventinnen des TropPaed Intensivkurses, die in verschiedenen Auslandseinsätzen die klinische Bedeutung von ETAT erlebt, sich zu Tutoren ausbilden lassen und selbst Kurse im Ausland geleitet haben. Der erste ETAT+ Kurs wurde erfolgreich im September 2018 in Witten/Herdecke ausgerichtet und fand großen Zuspruch. Der Kurs wird nun regelmäßig angeboten.

Der Kurs zielt durch Ausbildung von Fachpersonal sowie durch das Erlernen von Strategien zur Triagierung und Behandlung von kranken Kindern in Ressourcen-limitierten Gebieten auf die Verbesserung der globalen Kindergesundheit ab. Er bietet die Einführung in ein gut organisiertes und qualitativ wertvolles Konzept zur pädiatrischen Erstversorgung, welche die Krankenhausmortalität von Kindern deutlich senken kann.

Kursinhalte

Zusätzlich zu Vorträgen beinhaltet der Kurs interaktive Trainingseinheiten, wie z. B.:

  • Beutelbeatmung
  • Intraossäre Zugänge
  • Reanimation von Kindern und Neugeborenen
  • Viele praktische Fallsimulationen im Rollenspiel
Lernziele
  • Erfolgreiche Triagierung aller kranken Kinder in folgende Kategorien:
    • Kinder mit akuter Problematik ("emergency signs")
    • Kinder mit dringender Problematik ("priority signs")
    • Kinder mit Symptomen, die keiner dringenden Intervention bedürfen
  • Beurteilung der Luftwege und Atmung sowie Einleitung einer adäquaten Notfallbehandlung
  • Beurteilung der kardialen Situation sowie der Bewusstseinslage
  • Adäquate Behandlung von Schock, Koma und Krampfänfallen bei Kindern
  • Einteilung und Behandlung von schwerer Dehydratation von Kindern mit Durchfallerkrankungen
  • Management der akuten schweren Unterernährung
  • Management eines kranken Neugeborenen und eines Frühgeborenen
  • Einteilung und Behandlung von Brandverletzungen und Unfallverletzungen bei Kindern
  • Planung und Implementation des ETAT Konzepts in der eigenen Arbeitsumgebung
Aussagen von Kursteilnehmern

"I liked all of the practical sessions – all very useful.”
“Very practical and structured training.”
“I liked the trainer team: good mixture, lots of experience, passionate teaching.”


GTP unterstützt L'appel Deutschland e.V. beim PEAST Training

Das pädiatrische Trainingsprogramm “PEAST” (Paediatric Emergency Course and Advanced Skill Training) ist ein Teilprojekt des vom Verein L’appel Deutschland e.V. entworfenen und von der Initiative Klinikpartnerschaften geförderten Programms “Strengthening capacities to reduce child mortality and improve maternal health in Sierra Leone”. Grundlage des Kindernotfalltrainings sind die sierra-leonischen ETAT (Emergency Triage, Assessment and Treatment) -Guidelines von 2020 weshalb L‘appel sich die GTP AG ETAT+ als kompetenten Partner mit ins Boot holte. Einerseits wird so sicher gestellt, dass ausreichend qualifizierte ETAT-Trainer*innen für die Schulungen zur Verfügung stehen. Andererseits entsteht für die durch die AG frisch ausgebildeten ETAT-Trainer*innen so die Möglichkeit, ihre neu erlangten Fähigkeiten unter Supervision im Feld anzubringen.

Im Zeitraum von 2020 bis 2022 werden in einem ersten Schritt gemeinsam mit einem wachsenden Team von lokalen Trainer*innen insgesamt 12 Kurse angeboten. Diese richten sich zunächst vornehmlich an durch vorausgegangene Aus- und Weiterbildungsprojekte von L’appel vorgebildete medizinische Fachkräfte des Magbenteh Community Hospitals, der kooperierenden Partnerklinik von L’appel und enthalten neben den üblichen ETAT+ – Inhalten kontextadapierte Schwerpunkte wie POCUS (Point of Care Ultrasound), CPAP-Versorgung und den Umgang mit hochansteckenden Krankheiten wie Ebola und Lassa-Fieber. Nach einem gelungenen Start 2020 werden seit 2021 in einem zweiten Schritt auch weitere Gesundheitseinrichtungen in das Programm mit einbezogen. Die Evaluation des Kurses findet in Zusammenarbeit mit der Stiftungsprofessur für globale Kindergesundheit der Universität Witten-Herdecke statt. Das Projekt ist als klassisches “Train the Trainers” Konzept gedacht und soll schrittweise vollständig in die Hände des lokalen Teams übergeben werden.

Ansprechpartner für L’appel Deutschland e.V. ist Nicolas Aschoff (Email)


ONLINE SEMINAR - The Sars-CoV-2 pandemic's toll on the health care system in Malawi - part 2

8. April 2021   –   19-20:30 Uhr CET
via Zoom

The Sars-CoV-2 pandemic’s toll on the health care system in Malawi – part 2

Program (Veranstaltungssprache: Englisch)

19-19:45 “The Sars-CoV-2 pandemic’s toll on the health care system in Malawi – part 2” (Dr. J. Chakakala-Chaziya)

19:45-20:30 Discussion

Dr. Chaziya will extent her talk from our first online seminar in January to elaborate on the challenges that Malawi’s health care system is facing during the current pandemic, on the effects the pandemic is heaving on health care provision and on the adjustments that are being made within the health sector.

Please join us for this very interesting insight into health care provision in a low income setting during a world-wide pandemic.

 

Dr. Jessica Chakakala-Chaziya

Dr. Chaziya is a paediatric specialist currently residing and working in the North of Malawi as one of the two only paediatricians in that area.

Prior to her current position she had been working in the paediatric department of Malawis biggest hospital, the Queen Elizabeth Central Hospital where she had been part of the team leading the COVID-19 response for the paediatric unit and a national COVID-19 response trainer.

Machen Sie mit beim online Seminar – von wo aus Sie möchten!

Melden Sie sich mit folgendem Link an:
Hier klicken um beizutreten
Oder scannen Sie den o. g. QR-Code

Für Ihre Anmeldung benötigen Sie ein eigenes Zoom-Konto, welches Sie kostenfrei erstellen können. Sie erhalten eine für Ihre Zeitzone angepasste Zeiteinstellung sowie eine Bestätigungsemail über Ihre Anmeldung mit weiteren Details zur Veranstaltung sowie Programmänderungen, falls sich etwas ergeben sollte.

Sponsoring und Interessenskonflikt

Die Inhalte dieser Veranstaltung werden produkt- und dienstleistungsneutral gestaltet. Wir bestätigen, dass die wissenschaftliche Leitung und die Referenten potentielle Interessenkonflikte gegenüber den Teilnehmern offenlegen. Es besteht kein Sponsoring der Veranstaltung.


Online Seminar "Klimawandel und Globale Kindergesundheit" als Auftakt zur AG-Gründung

Auftaktveranstaltung:

Online-Seminar (⇓ Flyer)
„Klimawandel und Globale Kindergesundheit“
mit anschließender Diskussionsrunde

Freitag 19.03.2021 von 18-19:30 Uhr
Zoom-Link (Registrierung mit eigenem Zoom-Konto): hier klicken
Es erwartet Sie ein Vortrag von Dr. Reinhard Koppenleitner (GTP-Mitglied und stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit [KLUG]) mit anschließender Diskussion und weiterer Planung der Aktivitäten innerhalb der GTP.

 

Einladung zur Gründung einer „AG Klimawandel und globale Kindergesundheit“ in der GTP

Unsere Idee

Ziel der GTP ist die „Verbesserung der Kindergesundheit weltweit, insbesondere in Ländern mit limitierten Ressourcen“. Voraussetzung dafür ist eine klare Vorstellung und Analyse der vielfältigen Ursachen, durch die Kindergesundheit global bedroht ist. Neben mangelhafter präventiver und kurativer Gesundheitsversorgung auf nationaler Ebene determinieren globale Zusammenhänge verschiedenster Art Zugang zu und Erhalt von Gesundheit im weitesten Sinn.

Der Klimawandel stellt hier eine zentrale Komponente dar (Castello A, Lancet 2009), der sich in manchen Teilen der Welt bereits als Klimakrise oder Klimakatastrophe manifestiert.

Das zeigt sich u.a. an immer häufigeren und gravierenderen Hitzewellen (Robinson 2013), Überschwemmungen, Dürren, Ernteverlust, Niedergang lokaler Produktivität (exemplarisch http://www.fao.org/climate-change), Wassermangel, Luftverschmutzung, Bränden, mit daraus resultierenden Kriegen und Vertreibungen.

Die Folgen für Gesundheit und Leben sind bekannt: Mangelernährung und ihre unmittelbar resultierenden Erkrankungen sowie gesteigerte Vulnerabilität bezüglich weiterer Pathologien aufgrund eines geschwächten Immunsystems, Ausbreitung von zoonotischen Infektionserkrankungen durch Ausbreitungen von Vektoren, Migration und Flucht, mit der Folge von fehlender Struktur einer adäquaten Gesundheitseinrichtung und auch zerstörter Schulstrukturen für die heranwachsende Bevölkerung. Aus all diesen Umständen resultierende psychische Störungen sind eine noch extrem vernachlässigte Komponente.

Frühere Prognosen eines Wandels des Klimas mit entsprechenden Folgen müssen immer mehr angepasst werden und zeichnen dramatische Szenarien für die nahen kommenden Jahrzehnte. Es besteht Konsens bei Klimaforschern, dass sich ein beschleunigender Anstieg des Meeresspiegels messbar vollzieht, ebenso wie eine rasante Zunahme an unbewohnbarem Gebiet auf den Kontinenten.

Betroffen sind alle Menschen, ganz besonders aber die vulnerablen Gruppen, darunter die Kinder in den Ländern des globalen Südens. Hier sind zunehmende Zahlen von Todesopfern zu erwarten, die das gegenwärtige Niveau bei weitem übersteigen. Anfänge dieser Entwicklung sehen wir z.B. in Ostafrika (https://kenya.savethechildren.net/news/climate-change-wajir-risks-mother-and-child-survival), Australien, oder im Vorderen Orient. Daraus ergeben sich weitgehende Fragestellungen, (1) wie diese Entwicklungen abgewendet (Mitigation), und (2) wie die Folgen für die Menschen abgeschwächt werden können (Adaptation).

Die GTP kann eine wichtige Rolle als Advokat für betroffene Bevölkerungsgruppen übernehmen und durch ihre internationale Vernetzung frühzeitig über Auswirkungen des Klimawandels informieren. Anzustreben ist die Wahrnehmung der GTP als Berater von Regierungsstellen und politischen Entscheidungsträgern, die Themen der Entwicklungszusammenarbeit aufgreifen, Projekte definieren und deren Umsetzung finanzieren.

Für die GTP wäre als ein erster Schritt wichtig, die Einschätzung unserer Partner im Süden hierzu in Erfahrung zu bringen und auch innerhalb der GTP zu diskutieren. Dann wäre zu überlegen, inwieweit die GTP das Thema in die verschiedenen Elemente der Strategie integrieren kann, welche Priorität ihm beigemessen werden soll und welche Aktivitäten sinnvoll und möglich sind. Hierbei kann ein Blick auf die bereits bestehenden Informations-Ressourcen anderer relevanter Organisationen hilfreich sein.  Enge Zusammenarbeit mit Organisationen, die sich mit Prävention, Forschung und politischem Engagement in Bezug auf den Klimawandel beschäftigen ist unbedingt anzustreben.

Damit das Thema innerhalb der GTP etabliert und aktiv als Querschnittsaufgabe behandelt werden kann, möchten wir eine „Arbeitsgruppe Klimawandel und globale Kindergesundheit“ bilden und konstituieren. Wenn Sie sich in dieser AG engagieren wollen, kontaktieren Sie bitte:  Reinhard Koppenleitner (email)

Weiterführende Links:

www.klimawandel-gesundheit.de
www.healthforfuture.de
www.planetary-health-academy.de

 

Literaturhinweise:

Blum AJ, Hotez PJ. "Global “worming”: Climate change and its projected general impact on human helminth infections". PLoS Negl Trop Dis 12(7): e0006370. https://doi.org/10.137/journal.pntd.0006370. Free full text.
Castello A, et al. "Managing the health effects of climate change". The Lancet Commissions. Volume 373, ISSUE 9676, P1693-1733, May 16, 2009. Free full text.
Dim Coumou and Alexander Robinson 2013 Environ. Res. Lett. 8 034018. Free full text.
Helldén D t al. "Climate change and child health: a scoping review and an expanded conceptual framework". Lancet Planet Health 2021. 5: e164–75. Free full text

Tidman R, et al. "The impact of climate change on neglected tropical diseases: a systematic review". Trans R Soc Trop Med Hyg. 2021, 115: 147-168. Free full text.


Junior-Fachkraft für Gesundheitsprojekte 50%

Zur Unterstützung des Teams Gesundheitssystemstärkung sucht das Difäm zum 01. April 2021 einen/eine Junior-Fachkraft für Gesundheitsprojekte 50% (m/w/d) (befristet)
Bewerbungsfrist: 28.02.2021

Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) ist eine Organisation für weltweite christliche Gesundheitsarbeit mit Sitz in Tübingen. Das Difäm und unterstützt seine Partner dabei, Gesundheit zu fördern, besonders für benachteiligte Menschen in vernachlässigten Regionen, und fördert eine gerechte, nachhaltige und hochwertige Gesundheitsversorgung.
Die Partnerorganisationen des Difäm implementieren in ihren Ländern vielfältige Projekte, um die Gesundheit der Bevölkerung besonders in ländlichen Gebieten zu stärken. Das Difäm begleitet sie dabei durch ein professionelles Projektmanagement und technische Beratung. Zudem unterstützt das Difäm die Partner in der Antragstellung an Drittmittelgeber. Heutige Gesundheitsprojekte müssen mehr und mehr Methoden der digitalen Kommunikation einbeziehen. Die Stelle einer Junior-Fachkraft wird im Team der Gesundheitssystemstärkung angesiedelt sein. Die Junior-Fachkraft kann in diesem Bereich die Umsetzung von Projekten intensiv kennenlernen und zu sehr vielfältigen inhaltlichen Themen arbeiten. Das Spektrum reicht von der Mutter-Kind-Gesundheit über das e-Learning bis hin zur Infrastrukturstärkung durch Ausstattung und Bauvorhaben. Das Difäm-Team arbeitet mit Partnern in mehr als 18 Ländern vor allem in Afrika zusammen.

Ihre Aufgaben liegen im Bereich:

  • Unterstützung des Projektmanagements, der Drittmitteleinwerbung, des Monitorings und der Berichterstattung für diverse Gesundheitsprojekte
  • Unterstützung bei der Koordination, der Entwicklung und technischen Umsetzung von digitalen Informations- und Fortbildungsprodukten in Englisch und Französisch
  • Organisation, Tutoring und Protokollieren von e-Learning Sessions und anderen digitalen Lernformaten
  • Kommunikation mit allen Projektbeteiligten und der Difäm Öffentlichkeitsarbeit - Beteiligung und Mitwirkung an allen sonstigen internen Aufgabenstellungen

Ihr Profil umfasst:

  • Abgeschlossenes Studium in Public Health, Gesundheitswissenschaften oder einem ähnlichen Studiengang
    Erfahrungen im Bereich e-Health und Erwachsenenbildung sind von Vorteil
  • Sehr gute Englischkenntnisse und gute Kenntnisse in Französisch - Sehr hohe Internet, e-Health und Social Media Affinität Bereitschaft zu flexiblem Arbeiten
    Von Vorteil sind: Erfahrung in der interkulturellen Zusammenarbeit Eine Ausbildung im Gesundheitssektor
  • Kenntnisse afrikanischer Kulturen

Wir bieten:

  • Ein freundliches und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld und flexible Arbeitszeiten.
  • Projektreisen können nach Ende der Corona Krise möglich sein.
  • Eine Aufstockung der ausgeschriebenen Stelle auf 100% ist eventuell möglich.

Die Bewerbung richten Sie bitte elektronisch (max. 5 MB) bis zum 28. Februar 2021 an:
Deutsches Institut für Ärztliche Mission e. V., Frau Rütten, Personalabteilung, email
Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Ute Papkalla, 07071-7049031 oder email. Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. (Difäm), Mohlstr. 26, 72074 Tübingen www.difaem.de | www.facebook.com/difaem


Lehrkoordinator*in & Curriculumsentwickler*in für globale, planetare und öffentliche Gesundheit

Das Zentrum für Studiengangsmanagement und –entwicklung der Medizinischen Fakultät Würzburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Lehrkoordinator*in und Curriculumsentwickler*in (m/w/d) Globale, Planetare und Öffentliche Gesundheit in Teilzeit (50%-70%)

 

Hintergrund

An der medizinischen Fakultät Würzburg bestehen unter Leitung der Lehrklinik seit mehreren Jahren überwiegend extracurriculare Veranstaltungen im Bereich Globale Gesundheit. Diese werden aktuell im Bereich planetare Gesundheit (Klima, Umwelt & Gesundheit) und öffentliche Gesundheit ausgebaut und Anteile davon curricularisiert. Des Weiteren soll die begleitende Lehrforschung ausgebaut werden und die Lehrangebote weiter verstetigt werden. Um uns bei diesen Aufgaben zu unterstützen, suchen wir Sie!

Aufgaben

  • Entwicklung und Umsetzung innovativer Bildungsformate in einem hochaktuellen und dynamischen Forschungs- und Lehrbereich
  • Wissenschaftliche Evaluation bestehender Veranstaltungen sowie begleitende Lehrforschung
  • Außenkommunikation zu Lehr- und Forschungsaktivitäten
  • Rekrutierung und Betreuung von externen Lehrenden und wissenschaftlichen Hilfskräften
  • Bearbeitung von studentischen Anfragen

 

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in Humanmedizin oder anderen Gesundheits- oder Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt im Bereich Gesundheit
  • Erfahrungen in der Lehre zu globaler, planetarer und öffentlicher Gesundheit entweder als Dozierende*r oder auch durch Teilnahme an relevanten Lehr- und Fortbildungsveranstaltungen
  • Weitere postgraduale Qualifikation z.B. MPH, MScIH oder MME von Vorteil aber nicht Voraussetzung
  • Erfahrung in der Arbeit mit der Lernplattform Moodle wünschenswert ● Teamfähigkeit sowie strukturiertes und selbstständiges Arbeiten

 

Wir bieten

  • Flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten, Telearbeit möglich
  • hervorragende Arbeitsatmosphäre in einem engagierten Team
  • Einbindung in interdisziplinäre, deutschlandweite Netzwerke im o.g. Bereich
  • Vergütung nach TV-L bzw. TV-Ä
  • zunächst befristet bis zum 31.12.2021, eine Verlängerung wird unter Finanzierungsvorbehalt angestrebt.

 

Bewerbung

Sollten Sie die vorgenannten Aufgaben und Tätigkeiten ansprechen und Sie über die erforderlichen Voraussetzungen verfügen, so freuen wir uns über Ihre Bewerbung. Schwerbehinderte Bewerber*innen (m/w/d) werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Bewerbung mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und relevanten Zeugnissen sowie der Angabe des frühestmöglichen Arbeitsbeginns und des gewünschten Stellenumfangs richten Sie bitte ausschließlich per Mail als eine zusammenhängende PDF-Datei (max. 3 MB), bis zum 26.2.2021 an

Medizinische Fakultät der Universität Würzburg Zentrum für Studiengangsmanagement und –entwicklung
Lehrklinik
Josef-Schneider-Str. 2 Gebäude D6
97080 Würzburg
E-Mail

Für inhaltliche Rückfragen wenden Sie sich gerne an:
Dr. Eva-Maria Schwienhorst-Stich
E-Mail

Wir weisen darauf hin, dass Bewerbungs-und Vorstellungskosten nicht übernommen werden können.