Ruta Schulz

Anmeldung zum TropPaed Kurs 16.-20. März 2026

Liebe Kolleg:innen,

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse am TropPaed Kurs!

In diesem Jahr läuft die Anmeldung ein wenig anders ab.
Wir nutzen erstmals die Vereinssoftware Campai, um die Abläufe innerhalb der GTP digitaler, transparenter und effizienter zu gestalten.

Sollten Sie bei der Anmeldung Fragen haben oder auf Schwierigkeiten stoßen, melden Sie gerne unter sekretariat@globalchildhealth.de – wir helfen Ihnen weiter.

Wichtige Hinweise:  Die Anmeldung über das Formular ist verbindlich!

Kursablauf

– Anreise: Ab Sonntag 15.03.2025 ab ca. 17 Uhr. Abendessen möglich, wenn gewünscht. Wir würden Sie bitten dies bei der Anmeldung oder nachträglich per Email bis zwei Wochen vor Anreise anzugeben, um unsere Planung zu erleichtern.
– Programmbeginn: Montag 8:45
– Check-out aus den Räumen: Freitag vor dem Frühstück
– Kursende und Abreise: Freitag ca. 14 Uhr nach dem Mittagessen

Mentoring unserer internationalen Gäste

In den letzten Jahren haben wir eingeführt, dass es innerhalb der europäischen Teilnehmerschaft freiwillige primäre AnsprechpartnerInnen für unsere internationalen Gäste gibt, was von beiden Seiten als sehr positiv empfunden wurde. Als sogenannte/r MentorIn ist man AnsprechpartnerIn für allgemeine Fragen, die nicht das Kursorganisatorische betreffen, fühlt sich zuständig zu schauen, ob alles in Ordnung ist,, engagiert sich kommunikativ und ist eventuell sogar ZimmernachbarIn. Melden Sie sich gerne bei der Anmeldung als MentorIn an.

Kursgebühr

Unsere Kursgebühren sind so berechnet, dass sie die nach Abzug von Sponsoring die verbleibenden Kosten des Kurses decken. Diese beinhalten Vollpension im Schloß, Raummiete, Ausgaben für Kursmaterialien, Fahrt- und Unterkunftskosten der Dozenten und der Organisationsteams sowie die Teilnahmestipendien für die internationalen Gäste. Das Organisationsteam arbeitet ehrenamtlich, Dozenten erhalten kein Honorar.

Stornierungsrichtlinien

Im Falle einer Absage bieten wir Ihren Platz den Personen auf der Warteliste an. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit sich selbständig um eine/n Ersatzteilnehmer/in zu kümmern. Im Falle einer erfolgreichen Weitervermittlung Ihres Platzes erstatten wir Ihnen die gesamte Kursgebühr abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 50 Euro. Sollte ihr Platz unbesetzt bleiben, stellen wir Ihnen die volle Kursgebühr in Rechnung.

Pandemie – weitere Regelungen

– Sollte es zum Kurszeitpunkt Auflagen bezüglich Pflicht-Testungen auf Sars-CoV-2 oder andere Erreger geben, behalten wir uns vor, Sie entsprechende Tests selbstständig oder kostenpflichtig über uns vor Ort durchführen zu lassen
– Den Kurs betreffende Hygieneregelungen werden wir auf unserer Homepage veröffentlichen und aktualisieren

GTP Jahrestagung in Dinslaken im März 2026

Vor dem TropPaed Kurs findet in Giessen die 44. Jahrestagung der GTP zum Thema „Künstliche Intelligenz und Gesundheits-Apps in der internationalen Kindergesundheit“ statt, zu der wir Sie herzlich einladen. Sollten Sie teilnehmen und eine Mitfahrgelegenheit zum Schloß anbieten können, freuen wir uns über entsprechende Angabe im Anmeldeformular.

Für Rückfragen jeglicher Art hinsichtlich des Kurses stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: troppaed(a)globalchildhealth.de

Anmeldung für den TropPaed Kurs 16.-20. März 2026

Sie erhalten nach erfolgreicher Anmeldung sofort eine Bestätigungs-Email mit den gemachten Angaben. Bitte prüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner. Sollten Sie keine Email erhalten, so war die Anmeldung nicht erfolgreich.

Eine Teilnahmebescheinigung sowie eine Bestätigung des gezahlten Beitrags erhalten Sie während des Kurses bzw. zu Beginn der Tagung. Um den Verwaltungsaufwand klein zu halten, bitten wir Sie herzlich, von weiteren Anfragen hierzu abzusehen.

Informationen zum Umgang mit Ihren Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung hier.


44. GTP Jahrestagung 2026 - Dinslaken

Datum

13. - 15. März 2026

Ort

Zeche Lohberg
Hünxer Str. 374, Dinslaken

Veranstalter:innen

Andrea Reiter (Münster)
Robert Moshiro (Dar es Salaam, Tansania)
Christian Schmidt (Dinslaken)


Topic: Künstliche Intelligenz und Gesundheits-Apps in der internationalen Kindergesundheit


Grußwort

Liebe alle,

die Jahrestagung der Gesellschaft für Tropenpädiatrie und internationale Kindergesundheit (GTP) wird vom 13. bis zum 15. März 2026 stattfinden, und wir laden hierzu herzlich nach Dinslaken ein. Mit der Lohnhalle der ehemaligen Zeche Lohberg haben wir einen wunderbaren Veranstaltungsort gefunden. Die Zeche und die jetzige Nutzung als Konferenzstandort, Krankenpflegeschule und Hotel, sind Zeichen eines gelungenen Wandels von der Kohleförderung, die eine zentrale Grundlage der Entwicklung der ganzen Region war, hin zu einer zukunftszugewandten Ausrichtung.

Ging dieser Wandel noch sehr allmählich vonstatten, so erscheint uns die Entwicklung und die für uns kaum überschaubaren Anwendungsmöglichkeiten der künstlichen Intelligenz auch im medizinischen Sektor blitzschnell und löst damit mitunter gleichermaßen Euphorie und Sorgen aus. Die Jahrestagung 2026 möchte sich dieser Entwicklung stellen, indem Sie die mitunter unscharf verwendeten Begrifflichkeiten erläutert, ethische und rechtliche Rahmenbedingungen darstellt, aber vor allen Dingen Einblicke gibt in die faszinierenden Potentiale der KI, gerade in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Anwendungsorientierte Apps, Large Language Modelle, KI-basierte Bild-Interpretationen vermögen in kürzester Zeit die medizinische Versorgung Kontinente-überschreitend und selbst bis in ländliche Regionen hinein, einem massiven Wandel zu unterziehen.

Wie gewohnt bilden einige Workshops den Eingang, die sich bereits dem Thema in kleineren Gruppen und praxisnah widmen. Die einleitenden Vorträge des Freitagabends werden eingebettet sein in einen stimmungsvollen musikalischen Rahmen. Das ganze Wochenende begleitend möchten wir gemeinsam mit einem „Health-Hackaton“ neuere Instrumente einer lösungsorientierten Problemannäherung einüben. Die Vortragenden werden in den Sessions am Samstag und Sonntag von aktuell bereits wirksamen Anwendungen berichten, die überregional dazu beitragen können, sich dem massiven Personalmangel kreativ und patientengerecht zu stellen. Medizinische Kompetenz vermag vielleicht auch besser, hier wie dort, die entferntesten Winkel zu erreichen.

Wir freuen uns auf einen hoffentlich anregend kontroversen Austausch am Rande des Ruhrgebietes, wo man schon länger nicht nur über Wandel spricht und „es viel besser ist, viel besser als man glaubt“ (H. Grönemeyer). Überzeugen Sie sich selbst!

 

Das Tagungsteam

Call for Abstracts

Wir freuen uns, den Call for Abstracts für die Jahrestagung 2026 der Deutschen Gesellschaft für Tropenpädiatrie und Internationale Kindergesundheit (GTP e.V.) bekannt zu geben.
Das diesjährige Thema „Künstliche Intelligenz und Gesundheitsanwendungen in der globalen Kindergesundheit“ zeigt, wie digitale Innovationen, mobile Anwendungen und KI-gestützte Technologien die pädiatrische Versorgung in Low- und Middle-Income-Ländern verändern und die Zukunft der globalen Kindergesundheit mitgestalten.

Wir laden Forschende, Ärztinnen und Ärzte, Fachkräfte im Bereich Public Health sowie Innovator:innen im Bereich digitale Gesundheit ein, Abstracts zu folgenden (nicht ausschließlich) Themen einzureichen:

  • KI-Anwendungen in pädiatrischer Diagnostik und Therapie in ressourcenarmen Settings
  • Mobile Health (mHealth)-Lösungen für Mutter- und Kindergesundheit
  • Ethische und rechtliche Aspekte beim Einsatz von KI in der pädiatrischen Versorgung
  • Datenschutz und digitale Gerechtigkeit in globalen Gesundheitstechnologien
  • Fallstudien zu (erfolgreichen) App-basierten Interventionen
  • Kapazitätsaufbau und Training über digitale Plattformen
  • Evaluation von Wirksamkeit und Impact von KI-Tools in der Kindergesundheit
  • Abstracts für den Bereich „freie Vorträge“ sind auch herzlich willkommen!

Wir freuen uns auf Ihre spannenden Beiträge!

  • Abstracts können auf Englisch oder Deutsch eingereicht werden.

  • Maximal 300 Wörter.

  • Bitte folgende Angaben einfügen:
    Titel, Autor:innen, Institutionen, Hintergrund, Methoden, Ergebnisse und Fazit.

  • Frist für die Einreichung: 15. Dezember 2025
  • Benachrichtigung über die Annahme: 15. Januar 2026
  • Angenommene Abstracts werden für mündliche Präsentationen oder Posterpräsentationen berücksichtigt.

Vortragende/Erstautoren angenommener Abstracts erhalten 50 % Ermäßigung, Studierende 100 %.


Programm


12:00 p.m. Registration
01:00 – 02:30 p.m. Pre-Conference Workshops – Slot 1 (parallel sessions)
02:30 – 03:00 p.m. Break
03:00 – 04:30 p.m. Pre-Conference Workshops – Slot 2 (parallel sessions)
04:30 – 05:00 p.m. Coffee Break
from 05:00 p.m. ·       Conference Opening

·       Keynote

·       Get together

08:30 – 10:30 a.m. Session 1: AI and Global Child Health
10:30 – 11:00 a.m. Break
11:00 – 12:30 p.m. Session 2: AI and Decision Support in Clinical Care
12:30 – 02:00 p.m. Lunch Break and Poster Walk
02:00 – 03:30 p.m. Session 3: AI in Paediatric Imaging and Diagnostic Apps
03:30 – 04:00 p.m. Coffee break
04:00 – 05:30 p.m. Session 4: Large Language Models (LLM) and Digital Health Innovations
5:30 – 7:00 p.m. GTP Member Assembly
from 07:30 p.m. Social Evening

09:00 – 10:30 a.m. Session 5: AI meets Planetary Health
10:30 – 11:00 a.m. Break
11:00 – 12:30 p.m. Session 6: Open Topics in Global Paediatrics
12:30 – 13:15 p.m. Closing ceremony and Helmut-Wolf-Price
13:15 Lunch and Farewell- Invitation GTP 2027

Konferenzsprache: English
Nota bene: Während der Veranstaltung werden Fotos und Filme von der GTP zu PR-Zwecken aufgenommen.



Workshops

Workshops (Slot 1; 13:00 - 14:30 Uhr)

Open Source Software for collaboration and data analysis

  • Subtitle: A hands-on session for medical professionals for cross continental collaboration projects
  • Facilitator:
    Markus Zarbock
  • Content/Description:
    The workshop will cover two distinct parts. In the first section participants will learn, how to use open source software to work collaboratively with documents, shared calendars, capturing data using custom forms and much more. Session is based on Nextcloud which comes without license fees and participants just need a computer that can run a browser.
    Second part focusses working with statisticial data and aims to support analysis which are typical for PhD thesis. Every participant will get a browser-based playground (Jupyter Labs) to experiment with sample data.
    Overall goal for this workshop is to put license free open source software in the hands of medical professionals such, that collatoration projects between Africa and Europe can be done on a peer to peer basis. With open source software components can be hosted with service providers on both continents.

New Models and methods to understand climate change impact on global child health

AI-Driven Facial Phenotyping for Rare Disease Diagnosis with GestaltMatcher – Practical Exercises 

  • Facilitator:
    Prof. Dr. med. Dipl. Phys. Peter Krawitz
  • Contant/Description:
    Diagnosing rare genetic disorders is a global challenge, often involving lengthy diagnostic odysseys that burden families and healthcare systems alike. Characteristic dysmorphic features, especially facial traits, offer critical diagnostic clues, yet their recognition is inconsistent, particularly in low-resource settings. GestaltMatcher is an AI-based next-generation phenotyping tool that uses deep convolutional neural networks to encode facial images into a clinical face phenotype space, enabling similarity-based matching across thousands of individuals with rare disorders worldwide. Unlike traditional supervised syndrome classification, GestaltMatcher can match patients even when specific disorders are absent from its training set, thus facilitating identification of ultra-rare conditions and supporting novel phenotype discovery. Its clinical utility spans enhancing diagnostic workflows, guiding genetic testing prioritization, and fostering international case comparison. In this workshop, we will introduce the underlying technology, demonstrate real-world use cases, and explore strategies for integrating such tools into global health diagnostics, with an emphasis on scalable use in low- and middle-income contexts. Participants will gain insight into how AI-driven facial analysis can augment clinical decision-making and contribute to equitable rare disease care for children worldwide.

Workshops (Slot 2; 15:00 - 16:30 Uhr)

Nursing Across Time and Cultures

  • Facilitator:
    Working group “Health professions”
    (Sabine Montag, Anna Njillo,Melina Althoff, Aline Stichel, Hanna Pumpe, Irene Schmidt)
  • Content/Description:
    This workshop offers an insightful exploration of how nursing has evolved across time and cultures. Participants will gain an overview of global nursing history and learn about pioneering international nurses who have shaped the profession. The program includes interviews and video contributions from nurses around the world, reflecting on their experiences and perspectives regarding the present and future of nursing. The session concludes with a moderated discussion, encouraging dialogue and the exchange of ideas on the ongoing transformation of care.

Neglected Tropical Diseases
„From Worms to Awareness: Paediatric NTDs across Continents“     

  • Facilitator:
    Leonie Gunasekara/ Antonia Walther
  • Content/Description:
    Neglected Tropical diseases (NTDs) continue to affect millions of children worldwide, yet remain underrecognised in clinical paediatrics and international policy making. The interactive workshop bridges perspectives from different continents and critically appraises the concept of NTDs being considered a „tropical“ problem despite climate change and globalisation. Participants will explore the paediatric impact of NTDs and discuss in small-group exercises, which NTDs have been recognised in clinical medicine and policy making while other diseases might have been overlooked as NTDs. Attendees will gain tools to integrate NTD awareness into daily paediatric practice and advocacy.

Ultrasound training in resource-limited settings in the age of artificial intelligence

  • Facilitator:
    Working Group „Ultrasound“
    (Bernd Erkert and Tobias Wowra)
  • Content/Description:
    In resource-limited countries paediatric ultrasound is a critical diagnostic tool—yet traditional hands-on training often fails due to a lack of experienced mentors, vast distances, and limited budgets.
    The integration of artificial intelligence (AI) and telemedicine offers groundbreaking opportunities: scalable, cost-effective training and real-time guidance, even in the most remote areas.
    How can AI sustainably improve the quality of paediatric sonography in RLS without neglecting clinical expertise?
    Do we need a hybrid training model that combines traditional and digital methods?
    These and other questions will be addressed in this workshop. We will hear from experts in the field from Malawi, Tanzania, Nepal, and Germany and discuss the questions raised with the workshop participants.

Serious Games

  • Facilitator:
    Working Group “Young GTP”
    (Susanna van Eys, Emily Rose Hertwig, Marie Heider)
  • Content/Description:
    Serious Games are digital or analog simulations designed for educational purposes, going beyond mere entertainment. This interactive workshop offers a hands-on exploration of how this powerful tool can revolutionize training and decision-making in global health and paediatrics. The session will introduce and allow participants to experience three distinct simulation games: one focusing on the management of global health crises and international paediatrics, a second centred on emergency situations, triage, and rapid assessment, and a third dedicated to neonatal and paediatric care delivery in resource-constrained settings. Following a brief presentation of each simulation’s objectives, attendees will have the opportunity to actively play and evaluate the games. The workshop will conclude with a moderated group discussion and exchange, focusing on the practical application, effectiveness, and future potential of integrating simulation-based learning into global health training programs.

Interactive Workshop: From Idea to Impact in LMICs

  • Facilitator:
    Working group “ETAT-Training”/ „Digital ETAT Solution“
    (Barbara Zimmer, Markus Pohl, Sophia von Blomberg, Torsten Schmitz)
  • Content/Description:
    Join an interactive session featuring a hands-on simulation on how to conduct effective human-centered design (HCD) workshops to kick-start project ideas in low- and middle-income countries (with a focus on Malawi). Participants will also have the opportunity to exchange experiences from other projects and programmes.
    We will share the general principles of digital health development and discuss the importance of a human-centered-design approach. There will be small group work and time for panel discussions.

Emergency Triage assessment and Treatment (ETAT) in Low-Income Settings: Introduction to the concept and Insights from The Gambia’s Nationwide Implementation

  • Facilitator:
    Working group „ETAT-Training“
    (Sara Loetz, Anke Fischalek and Tida Dibbasey from The Gambia)
  • Content/Description:
    This interactive workshop introduces the core principles of Emergency Triage and Treatment (ETAT) for the critically ill child. Participants will learn the ABCCCD algorithm for rapid initial assessment and management, prioritizing life-threatening conditions even when staff numbers are low, equipment limited, and patient load high.
    Drawing on experiences from The Gambia’s national ETAT rollout, the session will also discuss strengthening health care settings.

Paediatric Palliative Care 

  • Facilitator:
    Working Group „Paed Oncology“
    (Jenny Dörnemann and Thomas Eichholz)
  • Content/Description:
    Paediatric palliative care focuses on improving the quality of life for children with life-limiting conditions by addressing their physical, emotional, and spiritual needs, while also providing support for their caregivers. In low-resource settings, access to such care remains a significant challenge due to the shortage of trained professionals, lack of essential medications for symptom management, and insufficient infrastructure, often resulting in preventable suffering.
    In this workshop, we will explore the global landscape of paediatric palliative care, discuss the primary challenges to its implementation, and identify one area where the GTP, as a medical association, can provide support: training. We aim to discuss a potential GTP project to develop a curriculum for paediatric palliative care and establish an international team of trainers.


Rahmenprogramm

FREITAG 

Get-together

Mehr Informationen bald!

SAMSTAG

Gesellschaftsabend

Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend! Die Teilnahmegebühr beträgt 50€ (regulär) bzw. 30€ (für Studierende). Bitte melden Sie sich möglichst direkt bei der Tagungsanmeldung an.
Mehr Informationen und Anmeldung: bald! 


Anmeldung, Gebühren und Stornierungsrichtlinien

Konferenzgebühren

Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass GTP ab sofort die neue Software CAMPAI nutzt. Damit möchten wir unsere Abläufe für alle einfacher, effizienter und transparenter gestalten.

Falls Sie Ihre Mitgliedsnummer nicht kennen, prüfen Sie bitte die E-Mail-Adresse, die Sie bei der Registrierung verwendet haben, sowie Ihren Spam-Ordner.
Sollten Sie Ihre Mitgliedsnummer dennoch nicht finden, kontaktieren Sie uns gerne unter sekretariat@globalchildhealth.de.

Wenn Sie neues Mitglied werden möchten, klicken Sie bitte hier.

Hier anmelden

Bitte lesen Sie die folgenden Informationen sorgfältig, bevor Sie sich über untenstehendes Formular zur Jahrestagung 2026 anmelden.

  • Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung über das Formular verbindlich ist.
  • Nach Versand des Formulars erhalten Sie eine automatische Bestätigungsemail mit den von Ihnen gemachten Angaben.
  • Nach Zusendung dieser E-Mail haben Sie sodann 14 Tage Zeit, um Ihren Teilnahmebeitrag zu überweisen.
  • Rückfragen stellen Sie bitte an gtp2026anmeldung(a)globalchildhealth.de

Falls Sie für die Teilnahme an der Tagung ein Visum benötigen, beachten Sie bitte folgende Punkte:

  • Vor der Anmeldung: Informieren Sie sich frühzeitig über die erforderlichen Dokumente, Bearbeitungszeiten und verfügbare Termine bei der zuständigen Botschaft. Wir empfehlen eine Vorlaufzeit von mindestens 3–4 Monaten.
  • Einladungsschreiben: Eine Ausstellung ist erst möglich, wenn
    a) Ihre persönliche Online-Registrierung vollständig erfolgt ist (inkl. Passnummer und Angabe des Wunsches nach einem Einladungsschreiben) und
    b) die Tagungsgebühren eingegangen sind.
  • Reisepass-Gültigkeit: Ihr Reisepass muss mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein.

CME Punkte werden beantragt

  • Stornierung bis einschließlich 31.12.2025: Volle Rückerstattung der Teilnahmegebühren
  • Stornierung bis einschließlich 31.01.2026: 50% der Teilnahmegebühr sind zu entrichten
  • Stornierung nach dem 31.01.2026: 100% der Teilnahmegebühr sind zu entrichten

Boni-Tickets & Sponsoring internationaler Gäste

Tagungsort

Zeche Dinslaken-Lohberg, Hünxer Str. 374, 46537 Dinslaken

Unterkunft

Wir laden Sie herzlich ein, im Hotel Zum Grunewald zu übernachten.
Bitte geben Sie bei der Buchung das Stichwort „GTP2026“ an, um von einem Rabatt zu profitieren.


Interessenskonflikte und Sponsoring

Die Inhalte dieser Veranstaltung werden produkt- und dienstleistungsneutral gestaltet. Wir bestätigen, dass die wissenschaftliche Leitung und die Referenten potentielle Interessenkonflikte gegenüber den Teilnehmern offenlegen. Es besteht kein Sponsoring der Veranstaltung durch Unternehmen.


Kontaktinformationen

Allgemeine Anfragen und Kommentare (KEINE ANMELDUNG):
sekretariat(a)globalchildhealth.de

Bankverbindung

Gesellschaft für Tropenpädiatrie und
Internationale Kindergesundheit (GTP) e. V.
Volksbank im Münsterland eG
IBAN: DE70 4036 1906 7327 1653 03
BIC: GENO DEM1 IBB
Betreff: „GTP2026 Gebühr, Buchungsnummer, Ihr Vor- und Nachname“


Digital ETAT Solution - Digitale Notfallhilfe für Kinder in Malawi

In Malawi ist die Kindersterblichkeit noch immer hoch – 2021 starben 42 von 1.000 Kindern vor ihrem fünften Geburtstag, oft an vermeidbaren Ursachen. Besonders kritisch für Kinder sind die ersten Stunden nach der Aufnahme ins Krankenhaus. Hier setzt unsere Digital ETAT Solution an. Die Lösung fungiert als digitale klinische Entscheidungshilfe, die das medizinische (pädiatrische) Personal Schritt für Schritt durch die Notfallversorgung führt – von Triage bis zur Behandlung.

Die Grundlage bildet ETAT (Emergency Triage, Assessment & Treatment), in Malawi entwickelt, von der WHO übernommen und vom malawischen Gesundheitsministerium fest in die nationale Ausbildung integriert wurde. Während ETAT analog bereits bewährt ist, ermöglicht die digitale Version eine deutlich breitere und schnellere Anwendung – auch in abgelegenen Einrichtungen.

Unser Ziel ist die Entwicklung, Bewertung und Skalierung eines klinischen Entscheidungshilfesystems. Die Digitalisierung der nationalen Leitlinien für das pädiatrische Notfallmanagement wird eine schnelle Verfügbarkeit von sicheren und effektiven Triage-, Ersteinschätzungs- und Behandlungsempfehlungen ermöglichen. Unsere einfach zu bedienende digitale Lösung ermöglicht eine breite und routinemäßige Nutzung.

Mittels Monitoring und Evaluation soll eine nachweisliche Verbesserung der Gesundheitsindikatoren gezeigt werden.

Das Programm wird über fünf Jahre in drei Phasen umgesetzt:

  1. Entwicklung der Lösung
  2. Einführung & Evaluation an bis zu 15 Krankenhäusern und Gesundheitszentren
  3. Landesweite Skalierung & Übergabe an das Gesundheitsministerium

Die enge Partnerschaft mit dem Ministry of Health Malawi und der Kamuzu University of Health Sciences stellt sicher, dass unsere Digital ETAT Solution nicht nur praxisnah entwickelt, sondern auch nachhaltig betrieben wird. Nach Abschluss der Programmphase wird das System vollständig vom Gesundheitsministerium gehostet und gewartet.

Langfristig soll die digitale Lösung dazu beitragen, durch eine hohe Akzeptanz und Benutzerfreundlichkeit, für eine verbesserte Einhaltung der ETAT-Leitlinien zu sorgen. Dann kann die Lösung als Modell für andere Länder im südlichen Afrika dienen.

Das Projekt wird finanziell gefördert über die Sonderausschreibung „Digitale Gesundheit“ der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) – und sucht noch nach weiterem Funding (erweiterte Forschungsprojekte in Planung bzgl. Effektivität und anderem). Melden Sie sich bei Interesse gerne bei Barbara Zimmer.

Kontakt:

Dr. Barbara Zimmer: barbara.leonie.zimmer@googlemail.com

Sophia von Blomberg: sophia.blomberg@gmail.com

Markus Pohl: pohl.mark@gmail.com


TropPaed 2026 - 16. Intensivkurs Tropenpädiatrie und Globale Kindergesundheit

Datum

16.-20. März 2026

Ort

Jugendburg Gemen

Info

Maximale Teilnehmerzahl: 50
Kurssprache: Englisch

Anmeldung: geöffnet!

Der 16. TropPaed Intensivkurs findet im kommenden Jahr, im März 2026, statt!
Wir freuen uns, Sie dazu einzuladen.

Wie gewohnt erwartet Sie ein vielseitiges Programm mit Vorträgen, praktischen Kleingruppenarbeiten und klinisch orientierten Seminaren. Darüber hinaus möchten wir den internationalen Austausch von Erfahrungen und Perspektiven fördern.

Im Laufe unserer Planung werden Sie auf dieser Seite kontinuierlich weitere Details zum Stundenplan und den Vortragenden erfahren.

Bitte beachten: einzelne Programmpunkte zeitlich und in Ausnahmefällen auch inhaltlich noch angepasst werden können.

Vorläufiges Programm hier.

Weitere Programmpunkte: tba

Weitere Programmpunkte: tba

Weitere Programmpunkte: tba

Weitere Programmpunkte: tba

Weitere Programmpunkte: tba

Kursbeitrag und Anmeldung

Der Kurspreis ist so berechnet, dass er die Kurskosten deckt und eine Kofinanzierung internationaler Stipendiat:innen ermöglicht. Ein Profit wird nicht erzielt.

Weitere Informationen zu Anmeldung und Kursbeitrag werden im Verlauf bekanntgegeben.

Mitglieder-Preis GTP/ESPID

Early Bird (bis 31.12.2025)
1300 €

Regulärer Preis Nichtmitglieder

Early Bird (bis 31.12.2025)
1400 €

Mitglieder-Preis GTP/ESPID

1400 €

Regulärer Preis Nichtmitglieder

1500 €

Stipendien für Kollegen aus Ländern mit limitierten Resourcen

Stipendien für Kollegen aus Ländern mit limitierten Resourcen werden 2026 wieder vergeben! Bewerbungen sind bis zum 30. September 2025 möglich (an: gtpscholarship@globalchildhealth.de).
Hierfür bitten wir um Einsendung:

  • eines Motivationsschreibens
  • Lebenslauf sowie
  • eines Empfehlungsschreibens.

Weitere Details hierzu finden Sie beim Unterpunkt „Förderung internationaler Kollegen„.

Neuer Veranstaltungsort

Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass der 16. TropPaed Intensivkurs in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen stattfinden wird – an einem inspirierenden Ort: in der Burg Gemen in Borken. Das Schloss bietet moderne Seminar- und Gruppenräume, komfortable Übernachtungsmöglichkeiten und eine ruhige Umgebung, die ideal für Lernen, Austausch und internationale Vernetzung ist.

Schloßplatz 1, 46325 Borken

Stornierungsrichtlinien

Im Falle einer Absage bieten wir Ihren Platz zunächst den Personen auf der Warteliste an. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, selbstständig einen Ersatzteilnehmer:in zu finden. Sollte die Weitervermittlung Ihres Platzes erfolgreich sein, erstatten wir Ihnen die gesamte Kursgebühr abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 50 Euro. Bleibt der Platz unbesetzt, wird die volle Kursgebühr in Rechnung gestellt.

Sponsoren und Unterstützer

Wir danken herzlich all den ehrenamtlichen Mitorganisatoren des Kurses für ihren jahrelangen Einsatz sowie unseren finanziellen Unterstützern!

Wir versichern Ihnen, dass unser Intensivkurs produkt- und dienstleistungsneutral gestaltet ist und alle Inhalte unabhängig von kommerziellen Interessen sind. Es werden keine Dienstleistungen und/oder Produkte beworben. Mögliche Interessenkonflikte werden in einer Selbstauskunft offengelegt.

Kontaktdetails

Fragen und Kommentare (keine Anmeldung): troppaed@globalchildhealth.de

Kontodaten

Gesellschaft für Tropenpädiatrie und
Internationale Kindergesundheit (GTP) e. V.
Volksbank im Münsterland eG
IBAN: DE27 4036 1906 7327 1653 01
BIC: GENO DEM1 IBB
Betreff: „TropPaed2026 fee, Vor- und Nachname“


Code of Conduct

GTP Code of Conduct (Verhaltenskodex) 2025

Präambel

Dieser Code of Conduct wurde auf der 43. Mitgliederversammlung der GTP am 03.05.2025 in Gießen verabschiedet.
Er richtet sich an GTP-Mitglieder und GTP-Mitarbeiter:innen in Projekten, bei GTP- Veranstaltungen und in der Forschung.

Der Code of Conduct soll als lebendiges Dokument verstanden werden, welches konstanter Reflexion und, sofern nötig, Überarbeitung unterliegt. Überarbeitungen müssen von der Mitgliederversammlung verabschiedet werden.

Eine Mitgliedschaft bei oder Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenpädiatrie und Internationale Kindergesundheit (GTP) bedeutet für mich professionelles Engagement für die globale Kindergesundheit. Im Sinne der Mission und Vision der GTP liegt meinem Wirken das Ziel zugrunde, die globale Kindergesundheit positiv zu beeinflussen. Ich werde die in diesem Code of Conduct enthaltenen Konzepte und Werte als Leitfaden für meine Beurteilung, meine Arbeit und meine Interaktionsstrategien anerkennen und sicherstellen.

Der GTP-Vorstand ist für die Umsetzung des Code of Conduct verantwortlich. Mögliche Verstöße gegen den Verhaltenskodex können vertraulich und auch anonym an codeofconduct@globalchildhealth.de gemeldet werden. Alle drei Jahre werden zwei Ombudspersonen ernannt, die die eingehenden Meldungen überwachen und darauf reagieren.

Im Sinne des kontinuierlichen Lernens können auch Vorfälle oder Bedenken gemeldet werden, die bereits geklärt sind oder in diesem Code of Conduct nicht erwähnt werden, um unser Verständnis für Situationen zu schärfen, die zu kritischen Vorfällen führen, und um Wege zu finden, sie anzugehen und zu verhindern.

 

GTP Vision

Alle Kinder auf der Welt sollen gesund aufwachsen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft und soziokulturellem Umfeld.

GTP Mission

Wir setzen uns für das Recht der Kinder auf Gesundheit ein. Wir begleiten Partnerschaften und Projekte in Klinik und Forschung und unterstützen Ausbildung und fachlichen Austausch im Bereich der globalen Kindergesundheit.

Repräsentation und Rechenschaftspflicht

Wir kommen grundlegend überein, dass

  • unsere Interaktionen nicht durch geschlechtliche Identität, sexuelle Orientierung, Behinderung, Macht- oder Autoritätsungleichgewichte oder den soziokulturellen, erzieherischen, religiösen, politischen, wirtschaftlichen und ethnischen Hintergrund beeinträchtigt werden dürfen. 
  • wir ein integratives, ermutigendes und nicht wertendes Umfeld fördern, in dem sich jede:r willkommen, sicher und akzeptiert fühlt.
  • wir die persönlichen Rechte und die Würde der/des Einzelnen schätzen und respektieren.
  • wir die Sicherheit und das Wohlergehen von uns selbst und anderen schützen und unnötige Risiken für uns selbst oder andere vermeiden.
  • vulnerable Gruppen wie Kinder und Jugendliche bei all unseren Aktivitäten besonders geschützt werden müssen. Wir lehnen jede Form von körperlicher oder verhaltensbedingter Gewalt sowie Diskriminierung ab.
  • wir jede Form von Korruption, Betrug, Geldwäsche, Erpressung, Veruntreuung oder Bestechung verurteilen und unterlassen.

Wir erkennen an, dass unsere Arbeit direkte Auswirkungen auf den Ruf der GTP hat und werden daher

  • sicherstellen, dass die in diesem Code of Conduct enthaltenen Konzepte und Werte in all unseren Handlungen, in jeder verbalen oder visuellen Kommunikation und in der Darstellung der GTP, unserer Projekte und Kooperationen in den Medien zum Ausdruck kommen.
  • von Handlungen absehen, die der Außendarstellung der GTP schaden.
  • für offizielle Darstellungen die Zustimmung des GTP-Vorstands einholen.

Kommunikation

In Anerkennung existierender Unterschiede in Bezug auf Werte, Bräuche und Überzeugungen wählen wir, ortsunabhängig, einen respektvollen und kultursensiblen Kommunikationsstil, frei von Diskrimination.
Wir fordern unsere Mitglieder und Partner:innen auf, achtsam bezüglich stereotyper Darstellungen zu sein und in der verbalen und nonverbalen Kommunikation keine diskriminierende oder respektlose Sprache oder Bildsprache zu verwenden.
Wir streben an, unsere Kommunikationsfähigkeiten und -stile kritisch zu hinterfragen, um respektvolle, verständnisvolle und auf Augenhöhe geführte Gespräche mit allen Kolleg:innen und Partner:innen zu ermöglichen: Wo immer möglich, setzen wir eine geschlossene Kommunikation ein, um das gegenseitige Verständnis zu fördern. Wir geben Informationen transparent weiter und stellen sicher, dass jede Person alle für ihre Rolle relevanten Informationen erhält. Es werden keine Informationen zum persönlichen Vorteil zurückgehalten.
Wir reflektieren unsere Rolle in jedem Umfeld (z. B. Gastgeber:in oder Gast, Moderator:in, Partner:in, Angehörige der Gesundheitsberufe oder Patient:innen) sowie die Macht, die unsere Position in der jeweiligen Situation hat und bewahren eine Haltung der Anerkennung und Wertschätzung gegenüber unseren Kolleg:innen, Partner:innen und Patient:innen.
Als Mitglieder der GTP bemühen wir uns um ein Bewusstsein für lokale Umgangsformen und versuchen, unterschiedliche Hierarchien außerhalb unseres gewohnten Umfelds zu verstehen. Dazu gehört auch, dass wir Aufgabenverteilungen innerhalb eines Teams berücksichtigen und zunächst versuchen, ungewohnte Arbeitsabläufe nachzuvollziehen.
Wir gehen in jeder Situation achtsam und transparent mit unseren eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten um und scheuen uns nicht, unsere Grenzen und Schwächen einzugestehen, wenn es nötig ist.

Gemeinsam und voneinander lernen

Als GTP, ihre Mitglieder und Mitarbeitenden sind wir bestrebt, voneinander und miteinander zu lernen. Dazu gehört die Zusammenarbeit innerhalb der GTP sowie mit externen Partner:innen.
Wir erkennen an, dass jeder Mensch seine Kompetenzen und Fähigkeiten, aber auch seine Grenzen hat. Wir erkennen ebenso an, dass die Mitglieder und Partner:innen der GTP unterschiedliche Biografien und Wahrnehmungen haben und dass wir möglicherweise unterschiedliche Werte vertreten. Wir können voneinander lernen und professionell arbeiten, ohne uns in allen Fragen einig zu sein.

Wenn wir miteinander kommunizieren, wollen wir lernen uns dem regionalen Kontext angemessen auszudrücken und zu verhalten. Wir legen Wert darauf, dass wir mit Kolleginnen und Kollegen auf Augenhöhe kommunizieren, unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität, sexuellen Orientierung und ihrem soziokulturellen, bildungsbezogenen, religiösen, wirtschaftlichen, politischen und ethnischen Hintergrund.

Wenn wir mit Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenarbeiten halten wir es für selbstverständlich und für die Verantwortung jedes Einzelnen, sich über die Geschichte und Kultur zu informieren und Interesse aneinander zu zeigen, um Missverständnisse zu vermeiden.

Im Rahmen von internationalen Kooperationen informieren wir uns über die jeweiligen rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen und befolgen diese. Insbesondere im Forschungsumfeld informieren wir uns über die Anforderungen an die Patienten- und Persönlichkeitsrechte und legen dabei stets das höchstmögliche Niveau an. Daher dürfen weder persönliche Informationen noch audiovisuelles Material ohne schriftliche Zustimmung für Forschungs- oder GTP-Zwecke verwendet werden.

Bevor wir uns aktiv auf ein neues Umfeld einlassen, beobachten wir zunächst angewandte Richtlinien und Arbeitsabläufe und machen uns bewusst, dass die Routinen von unseren bisherigen Erfahrungen abweichen können. Wir erkennen an, dass Begleitumstände und Arbeitsbedingungen heterogen sein können. Wir schaffen Raum für unterschiedliche Sichtweisen, um gemeinsame Lösungen und konstruktive Kritik zu ermöglichen.

Aufbau nachhaltiger und gleichberechtigter Partnerschaften

Wir bemühen uns um den Aufbau nachhaltiger und gleichberechtigter Partnerschaften auf der Grundlage gegenseitiger Wertschätzung.

Wir sind uns bewusst, dass internationale Gesundheitsbildung, Partnerschaften und Projekte häufig von einem Machtungleichgewicht geprägt sind, das sich z. B. in finanziellen Ungleichheiten äußert und koloniale Einfluss- und Kontrollmechanismen wiederbelebt.

Projekte und Partnerschaften sowie Forschungs- und Bildungsaktivitäten im Namen des GTP sollten daher durch einen bidirektionalen Wissenstransfer gekennzeichnet sein, der unterschiedliche Wissenssysteme (mündlich, schriftlich), Ressourcen und gelebte Erfahrungen anerkennt.
Wir streben daher an, strukturelle Ungleichheiten und vorherrschende Denkweisen kritisch zu reflektieren. Wir versuchen, ein einladendes, nicht wertendes Umfeld zu schaffen, in dem jede:r zu einem offenen Diskurs darüber, wie diese Ungleichheiten im Rahmen der Partnerschaft oder des Projekts überwunden werden können, eingeladen ist. Die Forschungs- und Projektziele werden gemeinsam in einem partizipativen Prozess festgelegt, der alle relevanten Interessengruppen und die von der Forschung oder dem Projekt Betroffenen einbezieht und ihre Perspektiven, Wünsche und Bedenken berücksichtigt.

Wir verlangen von allen unseren Mitgliedern und Partner:innen, die an unseren Aktivitäten und Projekten beteiligt sind, dass sie sich ihrer Positionierung und der expliziten und impliziten Machtstrukturen in dem jeweiligen Umfeld bewusst sind. Wir sind der Meinung, dass Macht, Richtlinien und Führungspositionen in unseren Projekten auf der Grundlage von Kompetenz und nicht auf der Grundlage von Status oder anderen Merkmalen (z. B. ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht) zugewiesen werden sollten. Dies sollte sich in einer gleichmäßigen Verteilung der Forschungsleitung, des Dateneigentums und einer genauen und fairen Anerkennung der Beiträge widerspiegeln.

Alle Aktivitäten und Projekte im Namen der GTP sollten auf einer kritischen Reflexion der Auswirkungen auf lokale Strukturen, Gemeinschaften und die Umwelt beruhen. Wir fordern alle, die an GTP-assoziierten Aktivitäten beteiligt sind, auf, im Sinne eines One Health Ansatzes kritisch über die Nutzung menschlicher, natürlicher und planetarer Ressourcen nachzudenken. Gleichzeitig erkennen wir in all unseren Projekten den Einfluss sozialer Determinanten von Gesundheit auf unsere Zielgruppen an und setzen uns für den Abbau solcher Ungleichheiten bzw. Ungerechtigkeiten ein.

Kinderschutz und Förderung der Rechte von Kindern und Jugendlichen

Als Mitglieder und Partner:innen der GTP verpflichten wir uns, ein gesundes und sicheres Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen weltweit zu fördern. Wir erklären daher, dass wir uns in all unseren Positionen, Entscheidungen und Handlungen von den folgenden Grundsätzen leiten lassen:

  • wir unterlassen Handlungen, die Kinder und Jugendliche in Gefahr bringen, Schaden zu nehmen.
  • Wir setzen uns aktiv für den Schutz von Kindern und Jugendlichen ein und tragen dazu bei, ein sicheres Umfeld für Kinder und Jugendliche zu schaffen, um sie vor körperlicher, sexualisierter oder emotionaler Gewalt oder Vernachlässigung zu schützen.
  • wir respektieren die Privatsphäre von Kindern und Jugendlichen und gehen verantwortungsbewusst mit Nähe und Distanz um. Wir unterlassen Beziehungen oder Handlungen, die Kindern und/oder Jugendlichen schaden könnten, wie z.B. überwältigende oder aufdringliche Sprache, unnötiger Körperkontakt oder andere Handlungen.
  • wir handeln in unserer Rolle gegenüber Kindern und Jugendlichen, ihren Familien und ihrem sozialen Umfeld sorgfältig und transparent und berücksichtigen das potenzielle Machtungleichgewicht zwischen Vertreter:innen von Organisationen und Einzelpersonen sowie zwischen Erwachsenen und Kindern/Jugendlichen.
  • wir gehen keine sexuellen Beziehungen mit Kindern und Jugendlichen ein und missbrauchen oder beuten sie in keinster Weise aus.
  • wir ermutigen Kinder und Jugendliche sich zu äußern, wenn sie sich misshandelt oder missbraucht fühlen
  • Kindern und Jugendlichen, die Missbrauch oder Verletzungen ihrer Rechte melden, bieten wir Unterstützung an und helfen ihnen angemessene Schritte zur Verbesserung der Situation und der Sicherheit des geschädigten Kindes oder Jugendlichen zu unternehmen, wobei vorrangig die Wünsche und Anliegen des Kindes oder Jugendlichen zu respektieren und zu berücksichtigen sind

Wir verlangen von unseren Mitgliedern und Partner:innen, dass sie die potenziell unterschiedlichen rechtlichen Auswirkungen und den gesellschaftlichen Konsens in verschiedenen Kontexten berücksichtigen und die oben genannten Leitlinien so anwenden, dass das höchstmögliche ethische Niveau gewährleistet ist.


Internationales Stipendium – Bewerbungsfrist: 30. September

Wir freuen uns, Bewerbungen für das internationale Stipendium entgegenzunehmen, das die Teilnahme am kommenden GTP-Kurs für Tropenpädiatrie und Globale Kindergesundheit unterstützt.

Das Stipendium richtet sich insbesondere an junge Ärztinnen und Ärzte, die sich aktiv für die Versorgung von Kindern in Regionen und/oder Einrichtungen mit begrenzten Ressourcen engagieren.

Für Deine Bewerbung sende bitte bis spätestens 30. September folgende Unterlagen an:
gtpscholarship@globalchildhealth.de

  • Einen aktuellen Lebenslauf (CV)

  • Ein Motivationsschreiben mit Angaben zu Deinem Hintergrund und Deinen Zielen

  • Mindestens ein Empfehlungsschreiben

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!


Offener Brief: Schutz von Kindern und Jugendlichen in Kriegsgebieten

Auf der GTP-Mitgliederversammlung im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung wurde der Vorstand gebeten, zur Situation von Kindern und Jugendlichen in Kriegsgebieten Stellung zu nehmen.

Durch Zusammenarbeit vieler Autorinnen und Autoren entstand ein offener Brief, der dann über das Bündnis Kinder- und Jugendgesundheit (www.buendnis-kjg.de - einem Zusammenschluss diverser Fachgesellschaften) zusammen mit einer Pressemitteilung veröffentlicht wurde und aktuell über viele Kanäle geteilt wird.

Wir übersenden Ihnen hier die finalen Dokumente, die Sie gerne über Ihre Kanäle teilen dürfen.

Der Link zur Pressemitteilung:

Zur Pressemitteilung des Bündnisses Kinder- und Jugendgesundheit


Klinikpartnerschaft GTP – Kinderkardiologie am MNH, Dar es Salaam (2022-2024)

Über das Projekt

Die Klinikpartnerschaft mit dem Jakaya Kikwete Cardiac Institute / Herzzentrum in Dar es Salaam hatte zum Ziel, die jungen tansanischen KinderkardiologInnen bei ihrer Arbeit im Herzkatheterlabor zu stärken und die regelmässige Durchführung von Echokardiographiekursen für die Kinderärzte in den Regionalhospitälern von Tansania zu unterstützen. Bei vielen Kindern in Tansania wird ein angeborenener Herzfehler bisher zu spät entdeckt und lässt sich dann nicht mehr oder nur mit deutlich erhöhtem Risiko behandeln. Aus diesem Grund sollte die Früherkennung von angeborenen Herzfehlern durch eine Basis-Echokardiographie-Ausbildung der Kinderärzte in den verschiedenen Regionen Tansanias gefördert werden.

Bei Fragen zu diesem abgeschlossenen Projekt schreiben Sie bitte an:

Dr. Antke Züchner (email) – ehemalige Projektleiterin vor Ort

 


Online-Umfrage zur Versorgungssituation von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Tuberkulose

Zum Welt-Tuberkulose-Tag am 24.03.2025 startet die Freiburger Forschungsgruppe „Pädiatrische Migrationsmedizin“ eine Umfrage für ärztliches und sozialarbeiterisches Personal, das Erfahrung mit der Begleitung der Therapie von Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen bis 24 Jahre mit Tuberkulose hat. Die Umfrage ist anonym und dauert etwa 10-15 Minuten.

Der Fragebogen kann online unter folgendem Link ausgefüllt werden:

https://zks-redcap.uniklinik-freiburg.de/surveys/?s=TAK33CCH3AMNR7ML

Die Studie ist an das Projekt No1Lost (Kompetenznetzwerk für Therapieadhärenz) angebunden und wird durch das Deutsche Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK) begleitet.

Rekrutierungsmail

ETAT-Kurs in Gambia

Emergency Triage, Assessment, and Treatment (ETAT) Kurs in Gambia Kanifing & Farafenni Hospitals – März 2025

Im März 2025 haben die Krankenhäuser Kanifing und Farafenni in Gambia erfolgreich ein ETAT-Training(Emergency Triage, Assessment, and Treatment) zur Verbesserung der Früherkennung und Behandlung von schwerkranken Kindern durchgeführt. An dem Kurs nahmen 20 medizinische Fachkräfte aus pädiatrischen Abteilungen, Notaufnahmen und Ambulanzen teil.

ETAT wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt und ist ein strukturierter Ansatz, der es dem Gesundheitspersonal ermöglicht, pädiatrische Patienten anhand der wichtigsten klinischen Anzeichen und Symptomeschnell zu beurteilen und zu klassifizieren. Die Schulung konzentrierte sich auf die Erkennung kritisch kranker Kinderund die Durchführung lebensrettender Sofortmaßnahmen bei schwerer Atemnot, Schock, Krampfanfällen, Komaund schwerer Dehydrierung.

Der Kurs wurde mit Unterstützung internationaler ETAT-Experten aus dem Vereinigten Königreich, Schweden und Deutschland sowie nationaler Experten des Edward Francis Small Teaching Hospital (EFSTH), darunter ein Facharzt für Kinderheilkunde und eine Kinderkrankenschwester, durchgeführt.

Das Training wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium von Gambia, vertreten durch Kawsu K. Bojang, Koordinator für das Integrierte Management von Neugeborenen- und Kinderkrankheiten (IMNCI), durchgeführt.

Um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, wird ETAT in den nächsten drei Monaten in den Krankenhäusern von Kanifing und Farafenni durchgeführt. Ein internationaler Supervisor wird in beiden Einrichtungen bleiben, um sicherzustellen, dass das neu ausgebildete Gesundheitspersonal seine Fähigkeiten in realen klinischen Situationen effektiv anwenden kann.

Das ETAT-Training und die Implementierung werden von UNICEF und der Deutschen Stiftung für Internationale Kindergesundheit unterstützt. Diese Initiative ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der pädiatrischen Notfallversorgung in Gambia und gewährleistet bessere Ergebnisse für schwer kranke Kinder.