12.-14. April 2019 in Würzburg

Weitere Informationen folgen in Kürze innerhalb dieses Beitrages.

 

Das Konzept ETAT

ETAT (Emergency Triage and Treatment) und ETAT+ sind in ressourcen-limitierten Ländern Afrikas entwickelte Konzepte zur Triagierung und Erstversorgung kranker Kinder in primären Gesundheitseinrichtungen. Sie haben einen nachweislichen Effekt auf die Senkung der Mortalität und sind einsetzbar in Gesundheitseinrichtungen jedes Levels.

Vielerorts bildet ETAT den Grundpfeiler der Entscheidungsfindung beim Erstkontakt mit einem Patienten, der teilweise nicht zwingend durch medizinisches Personal erfolgt.

ETAT Leitlinen sind speziell an häufige Probleme in der pädiatrischen Basisnotfallversorgung von Kindern in resourcen-limitierten Einrichtungen angepasst. Die Leitlinen identifizieren auf strukturierte und verständliche Art und Weise Kinder mit akut lebensbedrohlichen Zuständen und präsentieren einfache, aber klare, Leitlinien zur Versorgung dieser.

 

Der Kurs

Innerhalb der GTP entstand die AG ETAT auf Initiative dreier Absolventinnen des TropPaed Intensivkurses, die in verschiedenen Auslandseinsätzen die klinische Bedeutung von ETAT erlebt, sich zu Tutoren ausbilden lassen und selbst Kurse im Ausland geleitet haben. Der erste ETAT+ Kurs wurde erfolgreich im September 2018 in Witten/Herdecke ausgerichtet und fand großen Zuspruch. Mit Hilfe des Feedbacks der Kursteilnehmer wurde das Kurskonzept überarbeitet und geht in die zweite Runde.

Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte, die sich auf einen Auslandsaufenthalt vorbereiten. Möglicherweise können auch Studenten/-innen in Vorbereitung auf einen mehrmonatigen Auslandseinsatz davon profitieren.